in Chantilly, Frankreich.Fast alle Pferderassen, lebend. Musée vivant du cheval Der pferdenärrische Prince de Condé glaubte als Pferd wiedergeboren zu werden und liess im Hinblick auf seine Wiedergeburt die riesigen Stallungen von Chantilly (F) erbauen. Heute befindet sich in den Gebäuden aus dem 18, Jh. ein Pferdemuseum der besonderen Art: In 31 Räumen werden den Besuchern ganz unterschiedliche Aspekte der Pferdewelt vor Augen geführt: Von samtbezogenen Sätteln und Prunkzaumzeugen aus früheren Jahrhunderten über eine Spielzeugpferdesammlung bis zum echten Pferdedickdarm ist alles Mögliche vorhanden. Natürlich fehlen auch Vorführungen mit Barockpferden nicht. Wer morgens früh genug kommt, hat zudem die Gelegenheit, auf der nahegelegenen Rennbahn beim Morgentraining der Rennpferde zuzusehen. Auch für Nicht-Pferdeinteressierte bietet Chantilly eine ganze Menge: Das Schloss des Prinzen von Conde und den dazugehörigen Schlosspark sollten sich aber auch Pferdefreunde nicht entgehen lassen! Der einzige Punkt, der gegen einen Besuch des «lebendigen Pferdemuseums» spricht ist, dass einige der Pferde in Anbindeständen gehalten werden. Anfahrt: Chantilly ist ab Paris mit der RER Linie D (Gare du Nord – Chantilly – Gouvieux ab Gare de Lyon, Châtelet – Les Halles oder Gare du Nord) in 30 min erreichbar. Vom Bahnhof Chantilly macht man entweder einen schönen Spaziergang durch das Städtchen, entlang der Rennbahn oder durch den Wald zum Museum (je ca. 1/2 h) oder man nimmt den Bus (wenige Minuten). Das Museum ist täglich ausser Dienstag von 10.30 bis 18.30 (1. April – 31. Oktober) bzw. 14.00 – 18.00 (1. November – 31. Mai) geöffnet.
Museum für Haustierkunde: 3. Raum - Pferde in Halle (Saale)
Ohne die langjährige Existenz des ab 1864 errichteten sogenannten Haustiergartens - einer tierzüchterischen Demonstrations- und Forschungsstation am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - ist das heute bestehende Museum mit einer der umfangreichsten Haustierskelettsammlungen der Welt nicht denkbar. Daraus wird deutlich, warum diese museale Einrichtung ein integrierter Bestandteil der Professur für Tierzucht, Ecke Adam-Kuckhoff-Straße und Emil-Abderhalden-Straße in Halle (Saale) war und noch ist. Museum-Haustierkunde
Pferdeausrüstungen und -gegenstände in den Pferdeställen
der Königin Marie-Henriette. www.spavillaroyale.de
Pferdekuranstalt in Bern/Schweiz
Einrichtungen und Material eines militaerischen Pferdespitals aus der Zeit von 1920 bis 1930. Geschichte des Hufbeschlages,
Adresse: Langgaess-Quartier, CH-3012 Bern, Tel. 031 6312243.
Pferdegoepel Johanngeorgenstadt
Originalgetreu rekonstruierter, funktionstüchtiger Pferdegoepel als Denkmal der Schachtfördertechnik des 18. Jahrhunderts. www.pferdegoepel.de
Pferdeeisenbahn , Kerschbaum bei Rainbach.
Museum und Bahnofsgaststätte der ersten europaeischen, von Pferden gezogenen Ueberlandbahn (1832 bis 1872).
Tel. 07949 6800, 6243
Alter Pferdestall im Florian-stadl
82346 Andechs, Tel. 08152 376290www.deutsche-museen.de